Angst kennt jeder Mensch. Sie ist keine Schwäche, kein Versagen und auch kein Zeichen dafür, dass etwas grundlegend mit dir nicht stimmt. Angst ist eine der ältesten Schutzreaktionen des menschlichen Körpers – und in vielen Situationen absolut sinnvoll. Das Problem entsteht dann, wenn die Angst anfängt, das Leben zu regieren.
Wenn du Dinge vermeidest, die dir eigentlich wichtig sind. Wenn die Gedanken nachts nicht zur Ruhe kommen. Wenn aus einer normalen Nervosität eine anhaltende Belastung wird, die sich in deinen Alltag frisst.
Als Diplom-Psychologin und systemische Therapeutin begleite ich seit über 20 Jahren Menschen in Berlin, die genau das erleben. Und ich sehe immer wieder: Es gibt keine Zauberformel. Aber es gibt Haltungen, Gewohnheiten und konkrete Strategien, die einen echten Unterschied machen. Diese 10 Regeln bei Angst habe ich aus meiner täglichen therapeutischen Arbeit heraus zusammengestellt. Sie sind nicht als Selbsttherapie gedacht, sondern als Orientierung für alle, die verstehen möchten, was Angst mit uns macht – und wie man anfangen kann, ihr anders zu begegnen.